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Schulstart am 10. August

Kreis-Verkehrswacht Ennepe-Ruhr bittet Autofahrer um Rücksichtnahme und gibt Tipps für den sicheren Schulweg für i-Dötzchen

Für die Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen begann am 10. August ein neues Schuljahr. Unter ihnen sind landesweit 171.000 Erstklässlerinnen und Erstklässler. Damit die i-Dötzchen ihren Schulweg sicher zurücklegen können, ruft die Kreis-Verkehrswacht Ennepe-Ruhr alle Verkehrsteilnehmenden zu besonderer Rücksicht auf.

,,Autofahrer und Autofahrerinnen sollten besonders in der Umgebung von Schulen und Schulbus-Haltestellen sehr vorsichtig, langsam und stets bremsbereit fahren“, sagt Christina Schildt, Geschäftsführerin der Kreis-Verkehrswacht Ennepe-Ruhr. Denn Schulanfänger gelten als Verkehrsanfänger. „Sie können Entfernungen und Geschwindigkeiten von Fahrzeugen noch nicht richtig einschätzen, das lernen sie erst im Laufe der Zeit“, so Christina Schildt. Erlernt werde dies allerdings durch die Teilnahme im realen Straßenverkehr und nicht auf der Rückbank eines Autos. „Das ist mit ein Grund, warum wir unterstützen, dass Kinder zu Fuß zur Schule gehen“, sagt Frau Schildt. Die Anzahl der so genannten Elterntaxis habe in den vergangenen Jahren stark zuge-nommen, das Verkehrschaos vor Schulen sei vielerorts zu einem täglichen Ärgernis geworden.

„Durch den Autoverkehr direkt vor den Schulen werden auch die Kinder gefährdet, die zu Fuß gehen“, führt Frau Schildt aus. Sie rät Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bringen müssen, diese etwa 250 bis 400 Meter vor der Schule abzusetzen – immer zur Bordsteinkante hin. „Dann können die Kinder nicht nur ein Stück durch den Straßenverkehr gehen, sondern haben auch Bewegung und frische Luft vor dem Schultag“, so Christina Schildt.

Eltern, die es bisher nicht geschafft haben, können den Schulweg auch mit Schulstart noch mit ihren Kindern üben. „Laufen Sie den Weg mit ihren Kindern mehrmals ab“, rät Frau Schildt. Dabei sollte darauf geachtet werden, welches der sicherste und nicht unbedingt der kürzeste Schulweg ist. „Viele Grundschulen haben Pläne vorliegen, auf denen die sichersten Schulwege ein-gezeichnet sind“, weiß Frau Schildt. Beim Üben sollte auf potentielle Gefahrenstellen wie Ein- und Ausfahrten, schlecht einsehbare Straßen und Straßenübergänge ohne Ampeln hingewiesen werden. „Gerade in den ersten Schultagen sollten Sie Ihr Kind noch begleiten. Wenn Sie merken, dass es das Gelernte verinnerlicht hat und auch die Aufregung der ersten Schultage verflogen ist, können Sie es alleine gehen lassen“, so Christina Schildt.

 

 

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